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Thema: Preußenhalle

Aus dem Ortsvorsteherbericht vom Dezember 2018

Potsdam saniert die Preußenhalle

Sie steht unter Denkmalschutz, aber sie sieht schlimm aus, und der Eindruck trügt nicht. Die Preußenhalle ist dringend sanierungsbedürftig. Der Ortsbeirat hatte sich im vorigen Jahr dafür ausgesprochen, dass der Kommunale Immobilienservice (KIS) vorrangig prüfen soll, ob die Stadt die Sanierung durchführen kann – nur wenn das nicht geht, sei eine Privatisierung vorzubereiten.

Bisherige Signale stimmten nicht optimistisch. Umso größer war die Überraschung, als Birgit Malik bei einer Besprechung mit dem KIS-Chef Bernd Richter und der Schulbeige-ordneten Noosha Aubel am 19. November in der Stadtverwaltung erfuhr, dass die Halle in städtischer Regie saniert wird. Die Meldung ging danach auch durch die Presse.

Möglich ist die kommunale Sanierung durch das Wachstum der Stadt nach Norden. Da die Schule in Fahrland dreizügig wird, reicht dort die Kapazität der Sporthalle nicht aus und die Preußenhalle wird als Ausweichstandort benötigt. (Für die Fahrländer Schüler wird ein Bustransport organisiert.) Durch die Schulsportfunktion gehört die Investition zum Bereich der kommunalen Pflichtaufgaben – und das ist die Voraussetzung für den Einsatz städtischer Gelder.

Die Sanierung beginnt wahrscheinlich im linken Bereich, in dem die Sporthalle untergebracht ist, und im Mitteltrakt.

Mit dieser Entscheidung behält die Stadt – und damit auch unser Ortsteil – eine außergewöhnlich große Halle in kommunaler Regie. Und damit im wahrsten Sinne des Wortes Raum, der vielfältig genutzt werden kann. Interessant daran ist auch: Groß Glienicke profitiert vom städtischen Wachstum nach Norden. Das Wachstum bringt nicht nur Nachteile (mehr Verkehr), sondern auch den Vorteil, dass bei uns investiert wird.

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