Thema: Krampnitz
31. Juli 2019
Seekonferenz
1. August 2019

Alexander-Haus

Am 8.9. ist das Alexander-Haus anlässlich des Denkmaltages von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

12 Uhr Eröffnung im Beisein des Ortsvorstehers Winfried Sträger und Birgit Cauer (mitverantwortlich für das Art& Food Projekt)

13 bis 14 Uhr Eine Performance in den Räumen des Alexander Hauses von Schülern des Gymnasiums Tiergarten: „Der letzte Geburtstag“, frei nach einem Kapitel aus Ilse Aichingers Roman „Die größere Hoffnung“,
15 bis 17:30 Uhr Führungen mit Ausstellungsrundgang und verschiedene Gespräche mit Gastrednern

17:30 Uhr bis 18:00 Uhr Konzert im Meisel Zimmer von der Pianistin Katharina Landl bei einem Glas Wein

458 | „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ 31.07.2019 Am 8. September 2019 bekommen Denkmalinteressierte zum 26. Mal die Möglichkeit, am Tag des offenen Denkmals in Potsdam teilzunehmen.» mehr

Fest der Kulturerben am 28.09.2019
41 Vereine und Initiativen mit rund 2500 Teilnehmern, die sich ehrenamtlich für die Bau- und Gartendenkmale unserer Stadt engagieren, stellen sich vor. Marktstände und Podiumsgespräche geben Gelegenheit, sich über die Arbeit der Potsdamer Kulturerben zu informieren. Untermalt wird die Veranstaltung durch ein musikalisches Rahmenprogramm.
14 bis 19:30 Uhr auf dem Alten Markt

Kultuererben zeigen ihre Stadt

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Aus dem Ortsvorsteherbericht vom Juni 2019 (Winfried Sträters Bericht als .pdf)

Am 16. Juni ist mit einem Tag der offenen Tür das restaurierte Alexander-Haus eingeweiht worden. Thomas Harding erinnerte in seiner Ansprache daran, in welch desolatem Zustand das Haus war, als er seine Bemühungen begann, es zu retten. Bürgermeister Exner vertrat die Stadt Potsdam, Staatssekretär Gorholt die Landesregierung. Für unseren Ortsteil hielt ich eine Ansprache, in der ich auf die Lebenserfahrung der Familie Alexander hinwies, als sie dieses Haus baute: 1927 in einer scheinbar gesicherten gesellschaftlichen Situation, einer sich stabilisierenden Demokratie – aber nur 6 Jahre später war alles anders und die Familie musste bald fliehen, um ihr Leben zu retten. Das Haus soll nun zu festgelegten Zeiten öffentlich zugänglich sein. (Termine auf der Webseite des Alexander-Haus-Vereins)

Beschluss 19/SVV/0469: Entwicklung des Alexander-Hauses als Bildungs- und Begegnungsstätte Sachstandsmitteilung 19/SVV/0469

https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Das-Potsdamer-Alexander-Haus-als-Begegnungsstaette-fuer-deutsche-Geschichte-eroeffnet MAZ 19.06.2019 Das können Besucher in Potsdams neuer Begegnungsstätte lernen – Für die Zukunft aus der Vergangenheit lernen – wie Thomas Harding, Nachfahr einer vertriebenen deutsch-jüdischen Familie, gemeinsam mit tatkräftigen Bürgern ein ehemaliges Ferienhaus zum berührenden Ausstellungsort machte.

Alexander Haus eröffnet (Der Potsdamer im Juli 2019) Groß Glienicke bekommt neuen Ort der Begegnung und der Bildung
Es ist vollbracht. Am 16. Juni 2019 eröffnete der Alexander-Haus-Verein das „Haus am See“ für alle Interessierten. Als Thomas Harding 2013 eine E-Mail von Sonja Richter erhielt, die gemeinsam mit anderen Recherchen zu jüdischen Familien in Groß Glienicke durchführte, und kurz darauf vor dem 1927 in Groß Glienicke gebauten Sommerhaus seiner Urgroßeltern stand, war er so ergriffen, dass es keinen anderen Entschluss für ihn gab, als dieses Haus wieder aufzubauen und es zu einem Ort der Begegnung werden zu lassen.

Das Alexander-Haus – Ein Ort für besonderen Dialog (Heveller im Juli 2019)

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Alexander Haus in Groß Glienicke eröffnet (Staatskanzlei) Gorholt: Wichtiger Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes (veröffentlicht am 16.06.2019, .pdf)

Mit der Sanierung des Alexander Hauses in Groß Glienicke wird nach den Worten von Staatskanzleichef Martin Gorholt ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes in Brandenburg geleistet. Er betonte heute bei der Eröffnung: „Mit Unterstützung von Land und Bund sowie dem großartigen Engagement vor Ort ist es gelungen, das Haus für nachfolgende Generationen zu erhalten. Ich bin mir sicher, dass es wieder zu einem Ort des Zusammenkommens wird. Zu einem Ort, an dem die Vergangenheit präsent ist, um eine bessere  Zukunft möglich zu machen.“

Der Arzt und Präsident der Berliner Ärztekammer, Dr. Alfred Alexander, hatte das Haus 1927 errichten lassen. Zu Gästen der Familie zählten der Wissenschaftler Albert Einstein, die Fotografin Lotte Jacobi sowie der Regisseur und Theatergründer Max Reinhardt. Wegen seines jüdischen Glaubens musste Alfred Alexander mit seiner Familie 1936 vor den Nationalsozialisten fliehen. In dem Haus wohnten danach andere Familien, nach 2003 stand es leer. Auf Initiative des Alexander Haus Vereins wurde 2013 mit der Sicherung des Gebäudes und der Beräumung des Grundstücks begonnen.

Gorholt: „Das Haus war schon früher eine Ort des Austausches, der Bildung und des Diskurses. Das soll künftig wieder so sein: Es soll ein Ort für die deutsch-jüdische Geschichte und den interreligiösen Austausch entstehen, der nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft gewandt ist. Die Mitglieder des Alexander Haus Vereins haben viel vor und wollen den Ort mit Leben erfüllen. Dafür wünsche ich Energie, Durchsetzungsraft und gutes Gelingen!“

Das Alexander Haus wird seit 2016 umfangreich saniert, unter anderem mit öffentlichen Fördermitteln aus der Denkmalhilfe Brandenburgs (32.000 Euro) und aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VI des Bundes (140.000 Euro). In diesem Jahr sind weitere Sanierungsmaßnahmen geplant, unter anderem mit weiteren Fördermitteln der Denkmalhilfe.

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Aus dem Ortsvorsteherbericht vom Mai 2019 (Winfried Sträters Bericht als .pdf)

Alexander-Haus: Werkstadt-Dialog und Eröffnung des restaurierten Hauses 

Fast 2 Jahre ist es her, dass der Ortsbeirat die städtische „Werkstadt für Beteiligung“ bat, ein Dialogverfahren zu den Neubauplänen des Alexander-Haus-Vereins durchzuführen. Die „Werkstadt“ ist ein Angebot der Stadt Potsdam, in Bürgerschaftskonflikten zu moderieren. In diesem Fall hatten sowohl die Nachbarn als auch der Ortsbeirat 2017 kritisiert, dass die Neubauten für die geplante Begegnungsstätte zu groß seien und zu tief in das Grundstück hineinragen würden. Die Pläne hat der Verein inzwischen verändert und plant erheblich kleinere Neubauten. In der nächsten Ortsbeiratssitzung habe ich einen Antrag gestellt, mit dem der Ortsbeirat ein Votum dazu abgibt.

Am 12. Mai fand noch einmal ein Werkstadt-Dialog statt, auf dem ich den Antrag vorgestellt habe. Auf Anregung von Franz Blaser haben sich die Dialog-Beteiligten mit den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern auf einige Änderungen im Antragstext verständigt, die ich in die Sitzung am 21. Mai einbringen werde. Große Fortschritte hat die Restaurierung des historischen Gebäudes gemacht.  Für den 16. Juni ab 12 Uhr lädt der Alexander-Haus-Verein zur feierlichen Eröffnung des restaurierten Hauses ein.

Der Potsdamer im Juni 2019: Alexander-Haus passt Pläne an
Fast zwei Jahre ist es her, dass der Ortsbeirat die städtische „Werkstadt für Beteiligung“ bat, ein Dialogverfahren zu den Neubauplänen des Alexander-Haus-Vereins durchzuführen, weil die damals geplanten Neubauten nach Meinung der Einwohner für die Begegnungsstätte zu groß waren und zu tief in das Grundstück hineinragten. Die „Werkstadt“ ist ein Angebot der Stadt Potsdam, in Bürgerschaftskonflikten zu moderieren.

Große Mehrheit im Ortsbeirat für die Bildungs- und Begegnungsstätte Alexander-Haus (Presserklärung Winfried Sträter, Mai 2019)

15.05.2019 00:00 Uhr Dialog in Groß Glienicke: Yasmeen Akhta leitet nun das Alexander-Haus  PNN Yasmeen Akhta ist die neue Leiterin des Alexander-Hauses. Am 16. Juni wird das Zentrum für interreligiösen Dialog eröffnet. Von Birte Förster mehr

Kultur | Vereine | Alexanderhaus

Der Verein macht mit bei den Kulturerben. Am 21.05.2019 fand eine Veranstaltung im Kino Thalia statt, um das Projekt bekannter zu machen (www.kulturerben-potsdam.de): 333 | Erstausstrahlung von sechs Kurzfilmen „Kulturerben Potsdam“ 21.05.2019 Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam, Bernd Rubelt, hat heute im Thalia Kino in Potsdam-Babelsberg die Preview der ersten Kulturerbenclips auf Leinwand im Kinoformat eröffnet.» mehr

Jahresprogramm der Kulturerben

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