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OB-Kandidaten zum Thema Buslinie 638

Buslinie 638

OB-Kandidaten im Gespräch. Foto: (c) 2018, Steve Schulz

Oberbürgermeisterwahl: Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten auf Fragen des Groß Glienicker Ortsvorstehers

Frage:
Die Verkürzung der Buslinie bis zum Campus Jungfernsee hat in Groß Glienicke großen Unmut erregt. Was ist aus Ihrer Sicht zu tun, um einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr in die City zu erreichen?

Janny Armbruster (Bündnis 90/Grüne):
Dass viele jetzt bei Wind und Wetter in die Tram oder den Bus umsteigen müssen, ist misslich und eine Verschlechterung für die Groß Glienicker. Die Umstände an der Haltestelle sind absolut verbesserungswürdig. Das haben die Stadtverordneten aber inzwischen auch beschlossen. Wartehäuschen, kürzere Wartezeiten und auch ein Kiosk sollen dafür sorgen, dass sich die Umsteigesituation für alle verbessert – bis Groß Glienicke an Krampnitz angebunden wird. Hier ist künftig ein zentraler Umsteiger in die Straßenbahn am östlichen Einkaufszentrum von Krampnitz geplant. Generell können wir auch hier von anderen Städten lernen, wo es an den Umsteigestellen zum Beispiel die Garantie einer Höchstwartezeit von fünf Minuten für den Anschluss gibt.

Lutz Boede (DIE aNDERE):
Der Umsteigepunkt am Campus Jungfernsee muss deutlich attraktiver gestaltet werden – vor allem für die kalte Jahreszeit. Die Zuverlässigkeit der Umsteigeverbindungen muss gewährleistet werden.

Götz Friederich (CDU):
Solange es kein schlüssiges und endgültiges Verkehrskonzept für den Norden gibt, kann ich die ViP und die Stadtverordneten nur auffordern, Busse häufiger fahren zu lassen. Zudem muss sich dringend die Wartesituation am Campus Jungfernsee verbessern. Hier haben die ViP Zusagen gemacht, diese aber bisher nicht eingelöst. Da werde ich genau hinschauen. Es kann nicht angehen, dass die Politik ständig für den ÖPNV wirbt, statt diesen aber auszubauen, werden Tram-Linien mangels Personal gestrichen und der Individualverkehr immer weiter verschlechtert.

Martina Trauth (DIE LINKE):
In der Einwohnerversammlung in Groß Glienicke wurden den Vertretern der ViP eine Vielzahl von konkreten Vorschlägen unterbreitet. Diese sind umzusetzen. Als Beispiel werden die Seitenteile der Wartehäuser durch zusätzliche Scheiben erweitert. Das ist inzwischen zugesichert. Für die Umsetzung der anderen Vorschläge würde ich mich mit dem Ortsbeirat abstimmen, um Prioritäten setzen zu können.

Dennis Hohloch (AfD):

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Mike Schubert (SPD):
Dass die Anschlüsse Bus-Bahn am Campus Jungfernsee gut klappen, dass sie im Fahplan ersichtlich sind, dass echte Barrierefreiheit dabei erreicht wird (Niederflurbahnen) und dass Beleuchtung und Toilette am Umstieg Jungfernsee kommen. Gut und wichtig finde ich, dass zu den Stoßzeiten, im Schülerverkehr, der Bus 638 durchfährt, früh dreimal, Nachmittag einmal. Die Anfangssituation hat für zusätzlichen Ärger gesorgt und hätte besser laufen müssen.

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