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OB-Kandidaten zum Thema Kinderbauernhof

Kinderbauernhof

OB-Kandidaten im Gespräch. Foto: (c) 2018, Steve Schulz

Oberbürgermeisterwahl: Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten auf Fragen des Groß Glienicker Ortsvorstehers

Hintergrund: Der Komplex der ehemaligen LPG-Schweineställe ist heute u. a. ein Kinderbauernhof und therapeutischer Pferdehof. Durch genehmigungsrechtliche Probleme ist sein Bestand gefährdet, auch die Kita- und Hort-Arbeit dort.

Frage:
Setzen Sie sich für die Lösung der Probleme ein? Wenn ja: Wie kann die Stadt dafür sorgen, dass der Betrieb weitergehen kann?

Janny Armbruster (Bündnis 90/Grüne):
Wir Grüne und ich als deren Oberbürgermeisterkandidatin sind bestrebt, die drohende Schließung des seit Jahren existierenden Kinderbauernhofs in Groß Glienicke zu verhindern. Denn der Bauernhof bietet wichtigen Projekten wie Arbeit mit Kindern, Reiten, heilpädagogisches Reiten oder Therapiezentrum eine Heimat. Allerdings laufen nach unseren Informationen derzeit rechtliche Prüfungen, inwieweit der Kinderbauernhof in Groß Glienicke fortgeführt werden kann.

Lutz Boede (DIE aNDERE):
Ich setze mich für einen Erhalt dieser Angebote am jetzigen Standort ein. Die Fraktion DIE aNDERE hat in der SVV beantragt, zu prüfen, ob das Areal in den räumlichen Geltungsbereich des B-Planes Nr. 19 aufgenommen werden kann.

Götz Friederich (CDU):
Hier laufen Ermittlungen, in die ich mich nicht einmischen werde. Nur so viel: 1.) Unsere Fraktion wird sehr genau schauen, ob hier in der Stadtverwaltung geschlafen worden ist und wenn ja, wo. 2.) Für einen „Normalbürger“ ist es wenig verständlich, dass der Kinderbauernhof über Jahre erfolgreich betrieben wurde und jetzt plötzlich droht eine endgültige Schließung. … 3.) Die Problematik darf nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden. Das ist die Linie der Fraktion, der auch ich folgen werde.

Martina Trauth (DIE LINKE):
Die auf dem Kinderbauernhof geleistete Arbeit ist wichtig, nicht nur für die Kita- und Hortkinder. Ich unterstütze alle Aktivitäten, die zum Erhalt der auf dem Kinderbauernhof angebotenen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung führen. Sollte das aus rechtlichen Gründen auf dem bisherigen Hof nicht möglich sein, ist ein anderer Ort in Groß Glienicke zu finden. Das kann die Stadt unterstützen, dafür würde ich mich auch einsetzen.

Dennis Hohloch (AfD):

Noch keine Rückmeldung

Mike Schubert (SPD):
Auf jeden Fall sind weder Hort noch Kita in ihrem Betrieb gefährdet. Sie können weiter arbeiten. Wenn keine Lösung für die genehmigungsrechtlichen Fragen gefunden werden, will ich helfen, Ersatz für die naturpädagogischen Angebote des Kinderbauernhofes zu finden. Sie sind ja fester Bestandteil hier und sehr beliebt.

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