Filme und ihre Zeit: Informationen im September
20. September 2021
Filme und ihre Zeit: 16.10. Die Kinder von Golzow
26. September 2021

Wenn wir erst tanzen: 24.09. 19 Uhr in der Dorfkirche

Hoyerswerda – Handlungsort des Filmes und gleichzeitig Spiegelbild einer konfliktreichen gesellschaftlichen Entwicklung… „Wenn wir erst tanzen“ gab uns die Chance, über die Tanzcompagnie Hoywoy Menschen in ihrem Scheitern, Zweifeln und Aufstehen sehr persönlich kennenzulernen. Beeindruckend, wie im und durch den Tanz Laien ihre unterschiedlichen Lebenswege generationsübergreifend in Szene setzen konnten – getragen von der kraftvollen Komposition Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“. Ein wichtiger und berührender Film – Laien werden zu Profis – Tanzen verbindet und macht Mut zum Leben.

Das Interesse, mehr über Hoyerswerda und die Lausitz zu erfahren, ist groß. Für das Frühjahr 2022 planen wir daher einen gemeinsamen Ausflug nach Hoywoy – die Tänzerin und Architektin  Dorit Baumeister wird uns durch die verschiedenen Bauetappen von Hoyerswerda führen und über bislang Unbekanntes berichten. Wer sich anschließen möchte, kann sich unter  holger.fahrland@akfil.me anmelden. Wir sind schon sehr gespannt!

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Liebe Filmfreunde in Groß Glienicke und darüber hinaus, nach einem ereignisreichen Monat August bietet der September einen spannenden Auftakt für die letzten Monate des Jahres.

Der „Tag des offenen Denkmals“ am 12. September zum  Thema „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ im Alexanderhaus hat einen starken Eindruck hinterlassen – war super organisiert, vielfältig und berührend. Eine tolle Leistung des Organisationsteams vom Alexanderhaus e. V.!

„Filme und ihre Zeit“ war dabei und konnte 2 Filme präsentieren:

* die Premiere des Kurzfilms Besuch im Sommerhaus einer 5. Klasse der Grundschule Hanna von Pestalozza als Projekt von cinema en curs

und

* die Aufführung von Masel Tov Cocktail

Das abschließende Filmgespräch zwischen der Leo Baeck Foundation, der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und den Gästen über Machart, Aussage und Wirkung von Masel Tov Cocktail öffnete den Blick für einige interessante filmanalytische Aspekte und war spannend bis zum Schluss.

ACHTUNG – wichtiger Hinweis für die nächsten Filmabende: Auf vielfältige Bitten hin führen wir unsere Veranstaltungen bis auf weiteres entsprechend der neuen 3. SARS-CoV-2-Umgangsverordnung in Brandenburg unter den Bedingungen der „2-G-Regelung“ durch. Das bedeutet:

* Für eine Teilnahme ist es bei allen, die älter als 12 Jahre sind, notwendig, entweder geimpft oder genesen zu sein (bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit!).

* Im Veranstaltungsraum müssen weder Masken getragen noch Abstände eingehalten werden.

* Die ursprüngliche Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 40 ist bis auf weiteres aufgehoben.

Vorherige Anmeldungen sind nicht mehr notwendig, aber wegen der besseren Planbarkeit dringend erwünscht. Es werden nach wie vor Anwesenheitslisten geführt, die wir nach Ablauf von 4  Wochen vernichten(das Einloggen über die Luca-App ist möglich).

Unsere nächsten Höhepunkte:

24.09. 19 Uhr Film „Wenn wir erst tanzen“

In der Dorfkirche Groß Glienicke haben wir die einmalige Möglichkeit, ein einzigartiges Projekt der Kulturfabrik Hoyerswerda in Anwesenheit des Regisseurs und Choreografen Dirk Lienig und von Dorit Baumeister als Mitwirkende der Tanzcompanie vorzustellen. Biografien wandeln sich zu eindrucksvollen Tanzszenen – getragen von den außergewöhnlichen rhythmischen und klanglichen Strukturen der Ballett-Komposition „Le Sacre du Printemps“ von Igor Strawinsky.

Dirk Lienig und Dorit Baumeister sind auf die Fragen zum Film und zur Realisierung des generationsübergreifenden Tanzprojekts mit ca. 80 Mitwirkenden schon sehr gespannt… Das bürgerschaftliche Engagement wurde mit vielen Auszeichnungen honoriert.

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16.10. „Da habt ihr mein Leben – Marieluise, Kind von Golzow“ in der Dorfkirche Groß Glienicke, mit den Autoren Barbara und Winfried Junge als Gäste (Die Kinder von Golzow)

Der Film ist Teil der ältesten und längsten Langzeitbeobachtung der internationalen Filmgeschichte, die die unterschiedlichen Lebenswege von 18 ehemaligen Schülerinnen und Schülern einer Landschulklasse aus dem brandenburgischen Golzow im Oderbruch von 1961 bis 2007 nachzeichnet.

In insgesamt 20 Filmen und über 45 Stunden begleiten die Autoren das alltägliche Leben ihrer Protagonisten in seinem Fortgang und seiner Veränderung und geben gleichzeitig einen tiefen  Einblick in die Geschichte der DDR und ihrer Vereinigung mit der Bundesrepublik.

Viel Erfolg und herzliche Grüße aus Groß Glienicke Holger Fahrland

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