Thema: Spiel- und Sportplätze (2020/2021)
22. April 2021
Filme und ihre Zeit: Programm 2021
26. April 2021

INSEK 2035

Sehr geehrte Damen und Herren, die Landeshauptstadt Potsdam schreibt seit 2019 das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) fort. Es ist vorgesehen, dass das INSEK Mitte 2021 fertiggestellt und anschließend durch die Stadtverordneten voraussichtlich Ende 2021/ Anfang 2022 beschlossen wird.

Mittels untenstehendem Downloadlink können Sie bis zum 30.04.2021 das INSEK inkl. Anhänge (Stand: 12.04.2021) abrufen. Das INSEK steht Ihnen im PDF- und im Word-Format zu Verfügung. Ich bitte Sie, bis zum 30.04.2021 Stellung zu den Inhalten des INSEK zu nehmen. Sie können dabei gern den Änderungsmodus in Word nutzen oder die Kommentarfunktion. Downloadlink (verfügbar bis 30.04.2021): https://share.potsdam.de/download?id=hxysPk6Yrd&password=dJb*t0.%5B

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern unter INSEK@rathaus.potsdam.de oder unter der Telefonnummer 0331 289 2506 an mich bzw. ab dem 15.04. an meinen Kollegen Leo Walkowitsch wenden.

Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Johanna Franke

Landeshauptstadt Potsdam – Der Oberbürgermeister – Bereich Stadtentwicklung Hegelallee 6-10 Haus 1, Zimmer 843 14469 Potsdam Tel.: +49 331 289-2506 Fax: +49 331 289-842506

*****************************************************

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK): Die Kernaussagen des Konzepts und die Strategie zur Umsetzung der Aussagen werden nach Fertigstellung des INSEK im Rahmen eines Abschlussforums vorgestellt. Dieses findet voraussichtlich am 28. Mai 2021 statt.

Planungsforum zum INSEK online nachschauen Was ist eigentlich aus den Ideen der bisherigen Beteiligung für das neue Stadtentwicklungskonzept (INSEK) geworden? Dies und weiteres wurde im digitalen Planungsforum am 16. Januar 2021 vorgestellt, das weiterhin online verfügbar ist. Das fertige Konzept wird im zweiten Halbjahr 2021 präsentiert. Mehr lesen

Die räumlichen Schwerpunkte: Die Vertiefungsbereiche

Neben der Betrachtung der gesamten Stadt, werden ausgewählte Teilräume tiefergehend untersucht. Bei diesen Räumen handelt es sich vorwiegend um jene mit besonderer Entwicklungsdynamik und Planungsbedarfen. Für diese sogenannten Vertiefungsbereiche werden Entwicklungskonzepte im Maßstab von 1:10.000 erarbeitet. So sollen unter Berücksichtigung vorhandener Erkenntnisse aus existierenden Konzepten und Planungen sowie aus vergangenen Beteiligungsprozessen Konzepte erarbeitet werden, welche die Entwicklungschancen der nächsten 10 bis 15 Jahre aufzeigen und Ziele sowie Anforderungen bzw. Regeln der Entwicklung definieren. Insgesamt wurden vier Vertiefungsbereiche definiert:

  • Marquardt – Fahrland – Krampnitz
  • Golm – Eiche – Bornim – Bornstedt
  • Potsdam West – Templiner Vorstadt
  • Beiderseits der Nuthe

Allen Vertiefungsbereichen ist gemein, dass sie Anschluss an den „Bahnring Potsdam“ haben, eine stadt- bzw. ortsteilübergreifende Betrachtung stattfindet und, dass nicht nur die Bebauung der Räume eine Rolle spielt, sondern auch der Freiraum durch Klimaschwerpunkte untersucht wird.

*****************************************************

Aus dem Ortsvorsteherbericht vom September 2019 (Bericht als .pdf) von Winfried Sträter: INSEK 2035: Hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein neuer Versuch der Stadt Potsdam, die Stadtentwicklung zu planen. „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ – dieser Begriff steckt hinter dem rätselhaften Kürzel. Dabei geht es nicht nur um die „alte“ Stadt Potsdam, sondern auch um die „neuen“ Ortsteile. Mit ihrer Eingemeindung 1993 und 2003 hat sich das Stadtgebiet räumlich verdoppelt. Zugleich sind Dörfer und ländliche Gebiete an die Stadt angegliedert worden, mit denen das Rathaus – und auch die Potsdamer Bevölkerung – zunächst wenig anfangen konnte. Groß Glienicke hat es da noch am besten gehabt, da sich unser Ortsbeirat selbstbewusst eingebracht hat und die Prämien für die freiwillige Eingliederung für Investitionen nutzen konnte.

Trotzdem kann man noch nicht davon sprechen, dass die Stadtplanung die Ortsteile und ihre Besonderheiten ausreichend berücksichtigt. Vor allem in Fahrland und Neu Fahrland ist das zu spüren, wo das Gefühl entsteht, dass die Ortsteile vor allem als Lieferanten für Bauland gesehen werden. In den letzten Jahren gab es das aufwendige Verfahren, um Leitbilder für die Stadtentwicklung zu erarbeiten. Ob der Aufwand in einem Verhältnis zum Ertrag stand – nun ja, daran haben manche Teilnehmer Zweifel. Nun also ein neuer Anlauf in einer Zeit, in der vorausschauende Planung nötiger ist denn je. Der Bau der Krampnitz-Siedlung wird das städtische Gefüge erheblich ändern, spürbar an den Verkehrsströmen, aber auch an der kulturellen und Bildungs-Infrastruktur, die außerhalb der City auf- und ausgebaut werden muss.

Am Montag, den 16. September fand das INSEK-Auftakttreffen im Potsdam-Museum statt. Die Anwesenheit der Stadtspitze – Oberbürgermeister und Beigeordnete –dokumentierte, dass die Verwaltung diesen Versuch, die Stadtentwicklung zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu planen, ernst nimmt. Bis Herbst 2020 soll eine Strategie erarbeitet sein, und Maßnahmepakete sollten geschnürt werden.

Zu den Veranstaltungen wird die Öffentlichkeit eingeladen. Schon die Auftaktveranstaltung vermittelte einen Eindruck, wie komplex die Probleme der Stadtentwicklung sind. Und dass der Verkehr eines der zentralen Themen der nächsten Jahre sein wird. Vielleicht bietet das Verfahren Möglichkeiten, um Themen voranzubringen. So war auf dem Boden eine Potsdam-Karte ausgelegt und der Oberbürgermeister bat uns, mit einem grünen und einem roten Punkt zu markieren, wo etwas gelungen ist und wo etwas getan werden muss. Für Groß Glienicke habe ich den grünen Punkt auf den Gutspark geklebt – dessen Restaurierung seit 2003 ist eine echte Erfolgsgeschichte. Den roten Punkt habe ich an den Kreisel geklebt und erklärt: dort muss etwas getan werden, um die für Fußgänger und Radfahrer gefährliche Übergangssituation zu entschärfen. Bisher haben wir vergeblich darum gekämpft. Wenn INSEK dazu führt, dass hier aus einem roten ein grüner Punkt wird, wäre das ein erfreuliches Ergebnis…

Mitreden in Potsdam 2021 | Mitreden in Potsdam 2020 | Onlinedialog zur Tram96 | Bürgerbeteiligung 2020 | Bürgerbeteiligung 2019

X